Amateurfunk ist

– laut Vollzugsordnung für den Funkdienst zum Internationalen Fernmeldevertrag definiert als eine Tätigkeit „die von Funkamateuren für die eigene Ausbildung, für den Verkehr der Funkamateure untereinander und für technische Studien wahrgenommen wird“. Der Begriff wird in internationalen Vereinbarungen und gesetzlichen Bestimmungen weiter festgelegt. Diese sichern auch, dass der Amateurfunk nicht mit anderen Funkdiensten kollidiert. Der Inhalt von Amateurfunksendungen beschränkt sich auf amateurfunktechnische Mitteilungen und hiermit im Zusammenhang stehende Informationen persönlicher Art in offener Sprache bzw. mit international gebräuchlichen Betriebsabkürzungen. Sinn und Nutzen des Amateurfunks liegen nicht nur im Erwerb rein technischer und betriebstechnischer Kenntnisse, sondern auch in der Völkerverständigung, in seiner gesellschaftlichen Bedeutung als Freizeitangebot sowie in der Möglichkeit, bei Notfällen und Katastrophen zu helfen.

Die Entdeckung der Eignung der Kurzwellen für Weitverbindungen ist unter anderem Versdienst des Amateurfunks.

Amateurfunk wird von Funkamateuren durchgeführt. Funkamateur wird man durch Ablegen einer Amateurfunkprüfung, in der technische, betriebstechnische und gesetzkundliche Kenntnisse nachzuweisen sind.

Dem Amateurfunk sind bestimmte Frequenzbänder zugeteilt. Es ist ein historisches Privileg der Funkamateure, Geräte ohne Zulassung verwenden zu dürfen (auch selbstgebaute).

In Deutschland gibt es Gegenwärtig rund 80 000 Funkamateure.

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